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Identity – Viele neue Infos zum Sandbox-MMO

Bei einem „Ask Me Anything“ auf Reddit haben die Entwickler von Identity viele Details zu dem Online-Rollenspiel mit Gegenwarts-Setting bekannt gegeben.

Sandbox-Spiele erfreuen sich mehr denn je großer Beliebtheit. Das beweisen nicht nur Survival-Titel wie DayZ oder Ark: Survival Evolved, sondern auch große MMOs wie Star Citizen. Mit Identity hat der Entwickler Asylum sozusagen das Star Citizen unter den Spielen mit Gegenwarts-Setting in Arbeit. In dem Spiel lebt ihr mit einer Vielzahl anderer Leute in einer großen Welt und geht einem Job euer Wahl nach. Ihr wollt einen Laden mieten und dort eure selbstproduzierten Waren verkaufen? Kein Problem! Oder wollt ihr lieber als Ordnungshüter auf Patrouille gehen? Natürlich könnt ihr auch auf der anderen Seite des Gesetzes stehen und einer Verbrecher-Gang beitreten.

Identity soll euch jede Menge Möglichkeiten bieten, euer täglich Brot zu verdienen. Als Beispiel nennt das Entwicklerteam die Drogenproduktion: Nehmen wir mal an, ihr wollt der nächste Heisenberg („Breaking Bad“) sein und mit Meth reichen werden. Dann braucht ihr dafür Methylamin, das ihr aus einem Warenhaus stehlen müsst. Dabei gilt es natürlich vorsichtig zu sein, damit die Polizei nicht eure Pläne durchkreuzt.

Wenn ihr in Identity einem Job nachgeht, erhaltet ihr euren Lohn automatisch auf euer virtuelles Bankkonto, wo es sicher verwahrt wird. Verkauft ihr jedoch Waren an andere Spieler, bekommt ihr das Geld direkt in bar, was euch Räuber stehlen können. In der Spielwelt von Identity wartet nicht nur jede Menge „Arbeit“ auf euch: Wenn ihr mal entspannen wollt, geht ihr ins Kino, in eine Karaoke-Bar oder liefert euch Paintball-Gefechte mit anderen Spielern. Die Welt soll größtenteils zusammenhängend sein. Nur wenn ihr Örtlichkeiten wie das Kino betretet, soll es einen Ladebildschirm geben. Als Grund dafür nennt Asylum Entertainment, dass die Rechner von Spielern, die sich in der Nähe eines Lichtspielhauses befinden, nicht unnötigerweise das berechnen sollen, was in dem Filmtempel passiert.

Identity ist als Kickstarter-Projekt gestartet und konnte erfolgreich finanziert werden. Das Ziel von Asylum lag bei 150.000 US-Dollar, letztendlich kamen fast 188.000 US-Dollar zusammen. Nun soll im ersten Quartal des Jahres das erste Modul des Spiels erscheinen – Asylum geht also ähnlich vor wie Cloud Imperium Games im Fall von Star Citizen. Den Startpunkt für Identity wird „Town Square“ bilden: eine Art Hub, in dem ihr mit eurem selbsterstellten Charakter Freunde trefft und ein Kino, eine Karaoke-Bar, eine Kunstausstellung sowie diverse Gastronomiebetriebe besucht. Außerdem sollt ihr Bücher lesen und sogar selber schreiben können.

Später sollen zum Beispiel Module für Autorennen oder S.W.A.T.-Einsätze folgen. Wie es dann weitergeht, hängt auch von der Monetarisierung ab. Asylum Entertainment sagt aber, dass man auf Abo-Gebühren sowie ein Pay2Win-Konzept verzichten werde. Das klingt alles enorm ambitioniert, weshalb wir sehr gespannt sind, ob Identity irgendwann tatsächlich fertig und das Spiel sein wird, das sich die Community schon im Kopf ausmalt.

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